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		<title>Vereinsgeschichte | MG «Bryscheralp» Mund</title>
		<link>https://www.mgbryscheralp.ch/?id=16</link>
		<description></description>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 15:41:43 +0200</pubDate>
		<category>MG «Bryscheralp» Mund</category>
		<item>
			<link>https://www.mgbryscheralp.ch/unser-verein/geschichte/vor-und-nachkriegszeit-24</link>
			<title>Vor- und Nachkriegszeit</title>
			<description>&lt;p&gt;Seit der Gründung der Musikgesellschaft&amp;nbsp;erklangen die Töne der &amp;laquo;Bryscheralp&amp;raquo;&amp;nbsp;nun regelmässig bei wichtigen Anlässen der Gemeinde und Pfarrei.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Die Vorkriegsjahre&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Bereits 1933 besuchte der junge Verein das Oberwalliser Musikfest in Zermatt. Mit der Ouverture aus der Oper &amp;laquo;Norma&amp;raquo;&amp;nbsp;von Bellini traten sie mit klopfenden Herzen &lt;strong&gt;erstmals vor ein grösseres Publikum&lt;/strong&gt;. Der Beifall war gross. So war es nicht verwunderlich, dass die Musikanten aus Mund in den folgenden Jahren regelmässig an den Oberwalliser Musikfesten teilnahmen.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Kriegsjahre 1939 &amp;ndash; 1943&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;In den Kriegsjahren 1939-1943 wurde es in Mund wie in vielen Gegenden im Oberwallis still um die Musik. Der Verein zählte &lt;strong&gt;maximum 20 Mitglieder&lt;/strong&gt;, die grösstenteils im Dienste des Vaterlandes standen. Es war &lt;strong&gt;kaum möglich, Übungen abzuhalten&lt;/strong&gt; und Auftritte durchzuführen.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Die Zeit nach dem 2. Weltkrieg&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Erst im Jahre 1944 kam unter der Führung von Präsident Alfred lmstepf wieder &lt;strong&gt;frischer Wind ins Musikleben&lt;/strong&gt;. Die Inkraftsetzung der Statuten, die von den damals 35 Mitgliedern handschriftlich anerkannt wurden, unterstrich den festen Willen der Musikanten, diszipliniert und &lt;strong&gt;mutig in die Zukunft zu schreiten&lt;/strong&gt;. Am 13. Februar 1944 setzt auch die Protokollführung der Musikgesellschaft ein. Verfasser der ersten Protokolle war Stupf Leo. Er eröffnet die Protokollierung mit einem gefühlvollen Gesang auf die Kraft der Musik&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Die erste Seite des Protokolls&lt;/h3&gt;

&lt;h4&gt;Musik&lt;/h4&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Du himmlisches Gebilde&lt;br /&gt;
Voll hoher Macht, voll süsser Milde&lt;br /&gt;
Wir fühlen doppelt tief dein Walten&lt;br /&gt;
Wenn uns ein Leid das Herz gespalten&lt;br /&gt;
Der Schmerzenswogen wirres Drängen&lt;br /&gt;
Es glättet sich vor deinen Klängen&lt;br /&gt;
Besänftigt all, die Fluten ziehen&lt;br /&gt;
Ins weite Meer der Harmonien&lt;br /&gt;
Wie Orgelton, wie Meereswogen&lt;br /&gt;
Kommt dann der Trost ins Herz gezogen&lt;br /&gt;
Und stillt der Seele wildes Sehnen&lt;br /&gt;
Und löst das Weh in milde Tränen&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
-&amp;nbsp;August Seiffert -&lt;/p&gt;
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			<pubDate>Mon, 02 Mar 2020 00:00:00 +0100</pubDate>
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		</item>
		<item>
			<link>https://www.mgbryscheralp.ch/unser-verein/geschichte/gruendung-und-aufbau-23</link>
			<title>Gründung und Aufbau</title>
			<description>&lt;p&gt;Das war die zündende Idee! So einfach lesen sich die Worte des ehemaligen &lt;strong&gt;Ehrenpräsidenten Oswald Jeitziner&lt;/strong&gt; in seinen Worten zum 50jährigen Jubiläum. Es war zweifelsohne ein gewagtes Unternehmen, im Krisenjahr 1929 in einem Bergdorf wie Mund eine Musikgesellschaft zu gründen. &lt;strong&gt;24 junge Männer liessen sich von der Idee begeistern&lt;/strong&gt; und setzten die Gründung der Musikgesellschaft &amp;laquo;Bryscheralp&amp;raquo;&amp;nbsp;in die Tat um. Das Vorhaben erforderte viel Idealismus und einen beträchtlichen persönlichen und finanziellen Einsatz. In der Person von Herrn August Zahner, Musikprofessor am Kollegium in Brig, fanden sie glücklicherweise wichtige fachmännische Beratung und grosse moralische Unterstützung.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Namenspatronin&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Die Alpe Brischern liegt auf rund &lt;strong&gt;2000 Meter Höhe&lt;/strong&gt; am Fusse des Gersthorns. Sie diente als Namenspatronin für die neugegründete Musikgesellschaft.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Leitung der neu gegründeten Musikgesellschaft&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Präsident: &lt;/strong&gt;Oswald Jeitziner&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Aktuar: &lt;/strong&gt;Ludwig Fercher&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kassier: &lt;/strong&gt;Oswald Stupf&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Beisitzer: &lt;/strong&gt;Josef Pfammatter&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Beisitzer: &lt;/strong&gt;Felix Imstepf&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Gründungsmitglieder&lt;/h3&gt;

&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Fercher Felix&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Fercher Ludwig&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Fercher Pius&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Imstepf Emanuel&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Imstepf Felix&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Jeitziner Oswald&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Jeitziner Walter&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Noll Anton&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Pfaffen Hermann&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Pfaffen Marcel&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Pfaffen Stefan&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Pfammatter Albin&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Pfammatter Dionys&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Pfammatter Felix des Anton&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Pfammatter Felix des Cäsar&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Pfammatter Gottfried des Baptist&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Pfammatter Johan des Anton&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Pfammatter Johan des Ferdinand&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Pfammatter Josef des Ferdinand&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Studer Julius&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Studer Oswald&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Stupf Oswald&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Zenklusen Meinrad&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Zuber Felix&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h3&gt;Das erste Vereinsbanner&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Der noch junge Verein hatte sich die &lt;strong&gt;Pflege der Musik und der Kameradschaft zum Ziel&lt;/strong&gt; gesetzt. Dieses Ziel wollten sie auch nach aussen hin unter einem gemeinsamen Banner vertreten. So wurde &lt;strong&gt;1931 eine Vereinsfahne angeschafft&lt;/strong&gt;. Die Patenschaft hatten Frau Katharina Zurwerra-Amherd und Herr Ferdinand Pfammatter übernommen. Als Fähnrich amtete Gemeinderat Ernst Jossen.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Erste musikalische Aktivitäten&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Unter allen entsetzlichen Dingen das entsetzlichste ist Musik, wenn sie erlernt wird (getreu nach Wilhelm Busch). Dieses Stadium wollten die Munder rasch hinter sich bringen. Unter der Direktion des ersten Dirigenten Otto Schmid aus Ausserberg wurde schon bald intensiv geübt. Die Instrumente lieferte damals die Musikinstrumentenfirma Hirsbrunner aus Summiswald. Musik, die nicht gehört wird, hat keinen Wert. Diesem Grundsatz folgten die Musikanten der &amp;laquo;Bryscheralp&amp;raquo; seit jeher. Bereits im folgenden Jahr, am &lt;strong&gt;Vorabend des Fronleichnamsfestes, sowie am Herrgottstag selbst&lt;/strong&gt; konnte die junge Musik erstmals die sichtlich begeisterte Bevölkerung von Mund mit ein paar leichten Märschen und Liedern überraschen. Seitdem erklangen die Töne der &amp;laquo;Bryscheralp&amp;raquo;&amp;nbsp;nun regelmässig bei wichtigen Anlässen der Gemeinde und Pfarrei.&lt;/p&gt;
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			<pubDate>Tue, 11 Feb 2020 00:00:00 +0100</pubDate>
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